Benzingeflüster & Marillenblüten: Rückblick auf unsere Frühjahrsausfahrt 2026
Was für ein Auftakt! Wenn beim MVCS die Motoren erwachen und sich eine Kolonne glänzender Klassiker in Richtung Wachau in Bewegung setzt, dann ist der Frühling offiziell eröffnet. Vom 1. bis 3. Mai haben wir die Landstraßen zwischen Donau und Jauerling unsicher gemacht – und dabei wieder einmal bewiesen, dass die alte Liebe zu alten Autos definitiv nicht rostet.
Freitag: Ruinen, Reindl und ein Geburtstagskind
Unser Basislager bezogen wir im Hotel Residenz Wachau in Aggsbach-Dorf. Kaum waren die Schätze auf vier Rädern sicher geparkt, ließen wir die eigenen Pferdestärken ruhen: Ein Bus brachte uns ganz entspannt hinauf zur Burgruine Aggstein.
Nach einer unterhaltsamen Führung, bei der wir tief in die Geschichte des Burgherren Jörg Scheck von Wald eintauchten, folgte der kulinarische Teil – das legendäre Reindlessen im Rittersaal. Und weil man Feste feiern muss, wie sie fallen, hatten wir einen besonderen Grund zum Anstoßen: Unser Gerd feierte seinen Geburtstag! In geselliger Runde wurde gelacht, gefeiert und die Vorfreude auf die kommenden Kilometer war förmlich greifbar.
Samstag: 170 Kilometer Fahrvergnügen pur
Um 8:45 Uhr hieß es: „Gentlemen, start your engines!“ Die Route war ein Traum für jeden Oldtimer-Liebhaber. Über die B33 und die Melker Donaubrücke ging es hinauf auf den Jauerling – eine Strecke, die unseren Wagen (und den Fahrern) ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Über Pöggstall und das Yspertal furhren wir durch die malerische Landschaft bis zu unserem ersten großen Stopp: der Burg Clam.
Bevor wir die ehrwürdigen Mauern erkundeten, gab es eine standesgemäße Stärkung: Eine Bierprobe des Burg-eigenen Gebräus. Das anschließende Mittagessen in der Burg Taverne ließ keine Wünsche offen. Von Buffet über Nachspeise bis hin zu Kaffee und Eis war alles inkludiert – und im sonnigen Garten der Taverne fühlte sich die Pause fast wie ein kleiner Urlaub an.
Am Nachmittag wechselten wir von historischem Mauerwerk zu moderner Technik. Beim Kraftwerk Ybbs-Persenbeug bekamen wir eine faszinierende Antwort auf die Frage: „Woher kommt eigentlich unser Strom?“ Eine technische Führung, die nicht nur unsere „Schrauber“ sichtlich beeindruckte. Der Rückweg entlang der Donau via Melk rundete diesen perfekten Fahrtag ab. Den Abend ließen wir gemütlich im Hotel ausklingen.
Sonntag: Ein Doppeldecker zum Abschied
Nach dem Frühstück ließen wir es gemütlich angehen. Statt direkter Heimreise gab es für einige von uns noch einen Abstecher zu Oliver Szilagyi am Wachau Camping Schönbühel. Nach einer interessanten Führung durch sein Areal fanden wir den perfekten Platz für das „Ausklingen“ des Wochenendes: Die Doppeldecker-Bus-Bar. Bei erfrischenden Getränken ließen wir die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren.
Fazit: Die Wachau hat sich von ihrer besten Seite gezeigt, die Autos haben alle durchgehalten und die Stimmung war – wie immer beim MVCS – unschlagbar.
Ein großes Danke an alle, die dabei waren und diese Ausfahrt zu etwas Besonderem gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: Garage auf, Gang rein und genießen!
Euer MVCS-Team
































































































































































